Amateurfunktagebuch

Mein Neujahrsvorsatz, das alte Hobby wieder aufleben zu lassen. Wer beruftätig ist und 40 Stunden die Woche arbeitet, hat kaum noch Zeit dafür. Wirklich? Viele sprechen davon, dass das Amateurfunkhobby genau aus dem Grund aussterben könnte. Zuwenig Zeit? - es soll ein Weg geben, der Spaß macht und keine Zeit frisst.

20110213_QSO

Wir leben in einer Zeit der IT, wo die ganzen Kids mit Twitter, Facebook genau das tun, was die Amateurfunker schon letztes Jahrhundert gemacht haben. Dies neuen Quasi-Amateurfunker vermehren sich wie nie zuvor und diese bekommen es auch hin, aber das ohne irgend ein Zeitproblem. Der Unterschied ist nur dass sie die neuen Medien nutzen. Man nehme das Beste von beidem, die Das Medium Internet zum Publizieren, das unbefangene Selbstverständnis ein QSO zu quasi-twittern und Spaß daran zu haben mit Leuten zu komunizieren.

Ich werde darum hier ein kleines QSO-Blog führen und meine QSO's veröffentlichen. Für alle Leute die das Spiel noch nicht kennen, wir Amateurfunker nehmen mit anderen Leuten überall in der Welt Funkverbindung auf und schicken uns Postkarten, von wo nach wo wir wie gefunkt haben.

Die Geräte können auch selbstgebaut sein, was noch einen zusätzlichen Reiz gibt. Die Kids benutzen die neuen Medien, während die echten Funkamateure diese weiterentwickeln. Um nur ein Beispiel zu nennen, hat Apple es als besonders bahnbrechend publiziert, dass man per GPS sein Handy orten kann und unter me.com den Ort auf einer Karte sieht. Dies ist etwas, was es bei den Amateurfunktern schon Jahre vorher gab. Wissen unsere Quasi-Amateurfunker das?

Darum einfach das Handfunkgerät zuhause auf den Schreibtisch wenn man sowieso gerade am Rechner sitzt. Einfach mal auf den Sendeknopf drücken und sagen:
CQ DL1VKB auf Sendung...
und hören wer antwortet nur so zum Spaß.